Aktualisiert:

Januar 2011

 

 

Tauschringportal

Tauschring-Archiv

Tauschringservice

Regionalgeldportal

TR-Linkliste  

Die Zeitbanken

impressum

 

 

RegioGeld-Pressemeldungen 2004

Regio-Pressemeldungen 2005

Regio-Pressemeldungen 2003

 

Dezember  November  Oktober    September  

August  Juli  Juni  Mai  April  März Januar

 

Pressemeldungen/News

Dezember 2004

 

Sterntaler und Chiemgauer (PDF - Seite 8)

IHK/Osnabrück-Emsland - Dezember 2004

Die Deutsche Bundesbank beobachtet diese Entwicklungen bisher relativ gelassen. Solange sich das Regionalgeld in Größe und Farbe eindeutig vom Euro unterscheidet, räumlich und zeitlich nur begrenzt eingesetzt wird und außerdem den Aufdruck „Gutschein" trägt, besteht nach deren Ansicht kein Grund zum Gegensteuern.

 

Komplementärwährungen: Der Schlüssel für eine nachhaltige Wirtschaft?

eco-world - 31. Dezember 2004

Dollar oder Euro? Mehr als zwei Alternativen scheint es nicht zu geben, wenn vom Geld die Rede ist. Und doch existiert eine Vielzahl komplementärer Währungen und Tauschsysteme, die auf nachhaltige Weise und mit Erfolg den Austausch von Werten, Gütern oder Leistungen ermöglichen. 

nach oben

 

Ein „Oberberger“ mit vier Ecken

Kölnische Rundschau - 29. Dezember 2004

„Wenn immer weniger Leute immer mehr haben, dann stimmt etwas nicht mit unserem Wirtschaftssystem“, meint Nico Hage, Schüler der Klasse 10 in der Freien Waldorfschule Oberberg. Und seine gleichaltrige Mitschülerin Kiran Hug ergänzt: „Offensichtlich sparen die Menschen ihre Euros lieber, als sie in die Geschäfte zu tragen.“

 

Regionalwährung „Augusta“ als Euro-Alternative

Göttinger Tageblatt - 17. Dezember 2004

Noch halten sich die Initiatoren bedeckt. Bereits am 10. Januar 2005 jedoch soll das Projekt „Augusta” im Internet vorgestellt werden, für Ende Februar ist die Gründung eines zweckgebundenen Vereins vorgesehen. Ausgabestart für die regionale Währung soll der 2. Mai 2005 sein.Ziel der Initiatoren ist nach interner Mitteilung „die Einführung eines mit einer Umlaufsicherungsgebühr versehenen, regionalen Tauschmittels für Göttingen und die Region Südniedersachsen.

 

Kirschblüte breitet sich aus

HNA - 15. Dezember 2004

Die Kirschblüte, seit Oktober regionale Ergänzungswährung in Witzenhausen, soll sich ausbreiten können. Im Sinne einer Stärkung der Region soll der Magistrat eine Ausweitung auf den gesamten Altkreis Witzenhausen prüfen.
Das beschloss die Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend fast einmütig - bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung der FDP.

 

Regiogeld EINE NEUE WÄHRUNG BLÜHT AUF

Agenda 21 Nachrichten aus dem Bergischen Städtedreieck - 2. Halbjahr 2004

Der Kreislauf des Regiogeldes lässt sich an

Frau A. kauft ein Solinger Messerset für

H., die Besitzerin entlohnt damit ihre Mitarbeiterin,

damit einkaufen geht. Der Regionalladen

Pur Metzgerei H., die die zuliefernden Landwirte

beim Bäcker L., dieser lässt sich ein neues

(Der Bericht steht auf Seite 4 der Ausgabe -PDF-Format)

 

RP-Online - 09. Dezember 2004

Anfang des Jahres soll die regionale Währung Rheingold unter die Düsseldorfer gebracht und ein neuer Währungskreislauf begonnen werden. Der genaue Startermin von Rheingold steht zwar noch nicht fest, doch wird der 9. Februar ins Auge gefasst. „Eventuell schaffen wir die Einführung auch etwas früher“, erklärt Jost Reinert, Hauptverantwortlicher der Düsseldorfer Regiogeld-Idee. So sollen bis Februar über 20.000 Euro in Rheingold-Scheine der Größenordnungen 1, 2, 5, 10, 20 und 50 herausgebracht werden.

nach oben

 

Feuer und Urstromtaler am Olven 1

Olvenstedt - 09. Dezember 2004

Frank Jansky aus Güsen (Jerichower Land) hatte ebenfalls einen Stand aufgebaut im Ladenlokal am Olven 1 (das sonst zurzeit leer stehende Geschäft wurde vom Insolvenzverwalter der Geschäftszeile kostenfrei zur Verfügung gestellt). Rechtsanwalt Jansky hatte aber nichts zu verkaufen, sondern brachte Urstromtaler unters Volk. Im Oktober brachten Jansky und seine Mitstreiter von der Regionalwährungsinitiative Sachsen-Anhalt das Regionalgeld erstmals in Umlauf. Inzwischen ist es an mehr als 40 Stellen in rund 20 Städten und Gemeinden anerkanntes Zahlungsmittel.

 

Erste Hallertauer-Gutscheine sind bereits im Umlauf

Pfaffenhofener Anzeiger - 08. Dezember 2004

Am 25. November gingen die ersten Hallertauer-Gutscheine in Umlauf:

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins "Hallertauer REGIOnal-Verein für nachhaltiges Wirtschaften" zahlte Marita Prechter, Betreiberin eines Schreibwarengeschäftes, das auch HALLERTAUER akzeptiert, im "Pfaffelbräu" ihre Zeche mit dem Regionalgeld HALLERTAUER.

 

Eco-World - 08. Dezember 2004

Damit das dank der Windernte verdiente Geld nicht wieder im Weltmarkt verschwindet und die falschen Projekte und Konzerne finanziert, sollte man es möglichst in seiner Heimatregion und für Produkte aus der Region ausgeben. Das haben immer mehr Menschen rund um den Globus begriffen, auch in Bayern. Das so genannte Regiogeld, das deutschlandweit im Aufwind ist, hilft hierbei.

 

Eigene Währung für Hildesheim?

HAZ - 07. Dezember 2004

Jens Gehring will kein Land erobern, sondern Regionen. Und vor allem den Verstand und das Portemonnaie der Menschen, die darin leben. Sein ehrgeiziges Ziel: eine eigene Währung für Stadt und Region Hildesheim etablieren, parallel zum Euro. "Hildesheim ist reif", sagt der studierte Holzbau-Ingenieur und Hobby-Volkswirt. Die Stadt habe eine "gute Größe". Und sie hat eine Volkshochschule. Dort sucht Gehring per Kursangebot nach Mitstreitern.

nach oben

 

Wenn das GIEld im Kasten klingt
Mainpost - 4. Dezember 2004

"Wir akzeptieren GIEld", prangt ab dem 1. Dezember auf so mancher Ladentür der Marktgemeinde. Gemeint sind die eigens gedruckten, fortlaufend nummerierten Wertgutscheine in Höhe von fünf Euro. Der Gewerbeverein Projekt Giebelstadt hat sich diese Gutschein-Aktion ausgedacht, mit der der Euro in der Gemeinde gehalten werden soll.

 

Erste Hallertauer-Gutscheine im Umlauf

Pfaffenhofener Kurier - 03. Dezember 2004

Schon in den ersten Tagen wurden einige hundert Hallertauer umgetauscht und in den sie akzeptierenden Geschäften ausgegeben.

 

Bezahlen mit dem »Ortenauer« 

Offenburger Tageblatt - 02. Dezember 2004

Mit einer Informationsveranstaltung konstituierte sich das Sozialforum Ortenau auf Kreisebene. Die Teilnehmer regten die Sanierung des Billet`schen Schlösschens durch Erwerbslose an. Ein Ziel für das kommende Jahr: Mit der Regionalwährung »Ortenauer« das örtliche Gewerbe ankurbeln.

 

Die Mark als Regionalwährung

Kölnische Rundschau - 01. Dezember 2004

Regionale Wirtschaftsförderung ist das Ziel, das sich der neu gegründete Verein „Rheinischer Markt - Regional“ gesetzt hat. Acht Gründungsmitglieder hoben kürzlich den Verein für nachhaltiges Wirtschaften aus der Taufe. An seiner Spitze steht ein Vorstandsteam, dem Wolfgang Dietzel, Heike Ehrhorn und Heidi Loos angehören. Der Verein will am heutigen Dienstag ab 20 Uhr in Benroth, Hofwiese 3, über die Vereinsziele und die Regionalwährung, die „Bergische Mark“, informieren. Anmeldungen unter (0 22 95) 90 23 83.

 

Pressemeldungen/News

November 2004

 

 

Neue Währung für Bad Ischl

Salzkammergut-Internetzeitung - 30. November 2004

In einem wunderschönen Dunkelrot präsentiert sich der „Bad Ischl Gutschein“, der ab 1. Dezember 2004 im „Marktl“ in Umlauf gehen wird. Erhältlich ist der Gutschein bei allen Ischler Banken sowie bei den Tourismusstellen. Der Gutschein hat einen Wert von 10 Euro und ist bei allen Mitgliedsbetrieben des Wirtschaftsforums (erkennbar am „wir“-Logo) und bei allen Betrieben in Bad Ischl und Pfandl, die den Gutschein akzeptieren, einlösbar. Mit dieser Geschenkmöglichkeit stellt das Stadtmarketing Bad Ischl eine weitere Aktion vor, um das Einkaufen in Bad Ischl noch attraktiver zu machen und den Kaufkraftabfluss einzudämmen.

 

Die Mark als Regionalwährung

Kölnische Rundschau - 30. November 2004

Regionale Wirtschaftsförderung ist das Ziel, das sich der neu gegründete Verein „Rheinischer Markt - Regional“ gesetzt hat. Acht Gründungsmitglieder hoben kürzlich den Verein für nachhaltiges Wirtschaften aus der Taufe. An seiner Spitze steht ein Vorstandsteam, dem Wolfgang Dietzel, Heike Ehrhorn und Heidi Loos angehören. Der Verein will am heutigen Dienstag ab 20 Uhr in Benroth, Hofwiese 3, über die Vereinsziele und die Regionalwährung, die „Bergische Mark“, informieren. Anmeldungen unter (0 22 95) 90 23 83.

 

Geld muß rosten - Von Freigeld-Experimenten und Geldbeschaffungsmaßnahmen

Scheinschlag/Berliner Stadtzeitung - 25. November 2004

„Regiogeld soll nicht das gesetzliche Zahlungsmittel ersetzen, sondern ergänzen", sagen die Initiatoren etwa des „Berliner" und erfüllen damit den Tatbestand eines Stifters von sogenannten Komplementärwährungen. Die Zahl der Komplementärwährungen ­ unter ihnen nicht nur Regiogeld, sondern auch die Verrechnungssysteme der Tauschringe ­ steigt rasant: 1990 gab es weltweit nurmehr ca. 100 von ihnen, im vorigen Jahr waren es geschätzte 4000.

nach oben

 

Baptisttaler - Die Regiowährung für Gröbenzell

Groebenzell.info - 20. November 2004

Vorbild - Das Projekt Baptisttaler lehnt sich in vielen Punkten an die erfolgreiche Einführung der Regiowährung Chiemgauer (Info unter www.chiemgauer.info) im Grossraum Rosenheim an.

Ablauf - Der Bürger kann in ausgewählten Geschäften (siehe Auflistung 'Regiowährung für Gröbenzell - Ich mache mit!') in Gröbenzell mit der Regiowährung Baptisttaler, wie mit Euro 1 zu 1, bezahlen. Die teilnehmenden Geschäfte geben drei Prozent des mit der Regiowährung Baptisttaler getätigten Umsatzes zur Förderung lokaler Projekte ab, so auch zur Renovierung des Gröbenzeller Wahrzeichens St. Johann Baptist.

 

Globale Probleme vor Ort lösen

Südostbayerische Rundschau - 13. November 2004

Bestens besucht war das erste Forum "Nachhaltigkeit" im Berchtesgadener Land, das der Ainringer Verein "Star e.V" unter der Leitung von Franz Galler in Mitterfelden organisierte. In der schön und recht aufwändig dekorierten Mehrzweckhalle stellten über 20 regionale Initiativen, Vereine und Verbände ihre Aktivitäten zum Thema "Nachhaltigkeit" vor. Die Informationsstände erfreuten sich den ganzen Tag guter Nachfrage.

 

Den Weihnachtseinkauf in Teisendorf attraktiv machen

Traunsteiner Tagblatt - 13. November 2004

Franz Galler stellte die Idee der Regionalwährung Sterntaler vor. Ziel ist es, durch räumlich begrenzte Gültigkeit und einen beschleunigten Umsatz bei den heimischen Gewerbebetrieben die Wertschöpfung in der Region zu stärken. Überschüsse, die sich aus dem Wertverlust des Sterntalers ergeben, kommen gemeinnützigen Projekten zugute und sollen sich so zusätzlich stabilisierend auf die Region auswirken. Die Nachteile, die sich aus dem Wertverlust und zusätzlichen administrativem Aufwand ergäben, würden durch die besseren Vermarktungsmöglichkeiten bei weitem wieder wett gemacht, glaubt Galler.

 

Regio-Geld-Initiative gründet sich

Schwäbisches Tagblatt - 09. November 2004

Die Regiogeldinitiative Freudenstadt will ein vergleichbares System (die „Blüte“) einführen. Der erste Schritt ist die Gründung eines eingetragenen Vereins. Die Gründungsversammlung des künftigen Vereins Regionalgeldinitiative e.V. findet am Donnerstag, 18. November, um 20 Uhr in Betzweiler-Wälde, Roter Weg 16, statt. Interessenten sind eingeladen.

nach oben

GLS Akademie ist gestartet

ecoreporter - 08. November 2004

2005 will die GLS Akademie eine Wochenendveranstaltung zum Thema neue Entwicklungen im Bereich Regiogeld anbieten. Detailangaben zu den aktuellen Seminaren finden sich bei www.gls-akademie.de  oder Tel.: 0234 - 5797-126

 

Die Regionalwährung »Chiemgauer« will ein Umdenken bei den Bürgern fördern

Traunsteiner Tagblatt - 05. November 2004

Seit Juli hat Christine Steindlmüller, Schuhhändlerin in Grassau, rund 4000 Euro in die Regionalwährung »Chiemgauer« umgetauscht und somit einem der zwei begünstigten Vereine in Grassau bereits eine Spende von 80 Euro gesichert. 

»Es sind immer mehr, die ihr Geld in Chiemgauer getauscht haben wollen«, hat die Unternehmerin festgestellt »und es zahlen auch immer mehr Kunden mit der Regionalwährung.«

 

Regionalisierung als Zukunftschance

suedostbayerische-rundschau - 05. November 2004

Deutschlandweit haben sich seit dem Jahr 2001 etwa 25 regionale Geldinitiativen etabliert, über 50 stehen in den Startlöchern. Mit dem "Chiemgauer" und dem "Sterntaler" kann man Südostbayern schon fast als Regionalgeld-Hochburg bezeichnen. Hier erweisen sich Chiemgau und Rupertiwinkel als Trendsetter, was überregionalen Medien nicht verborgen bleibt.

 

Regionalgeld als Zweitwährung fördert den Umsatz

Flur und Furche - 01. November 2004

Christine und Caspar Gasteiger, direktvermarktende Mutterkuhhalter aus Tinning bei Rosenheim, verrechnen bereits bis zu 10% ihres Umsatzes in "Chiemgauer". Das eingenommene Regionalgeld verwenden sie anschließend für ihre persönlichen Ausgaben.

 

Mit Regionalwährungen zu nachhaltigem Wohlstand

Der Nordstern - 01. November 2004

Technisch gesehen wären wir heute in der Lage, uns einen Menschheitstraum zu erfüllen, jedem Menschen auf dieser Welt alles was er/sie zum Leben braucht zur Verfügung zu stellen und die unangenehmsten Arbeiten von Maschinen erledigen zu lassen. Was fehlt ist das Geld.

 

Pressemeldungen/News

Oktober 2004

 

Thema der Tagung war "Natur-Kultur-Leben".

südostbayerische-rundschau - 28. Oktober 2004

Unter anderem plädierten die Referenten schließlich noch für Regionalwährungen, von denen es weltweit über 2.000 gebe. Neben dem "Pinzgauer", dem "Taurisker", dem "Chiemgauer" könnte in Oberndorf ein "Kohrgeld" eingeführt werden. Die beiden Referenten stellten aber auch klar, dass sie nicht für eine "Kirchturmpolitik" plädieren wollten. Jede Region habe ihre Chance.

nach oben

Die Währung der Regional-Player
waz - 24. Oktober 2004

Konkurrenz belebt das Geschäft - in diesem Fall das regionale: Mit einer Gutschein-Währung wollen die Mitglieder des "Justus"-Bündnisses eine Alternative zum Zahlungsmittel Euro etablieren. Das im Januar startende Tauschmittel-Projekt soll in erster Linie regionale Handels- und Wirtschaftsstrukturen anregen.

 

Die Kirschblüte als Chance

HNA - 23. Oktober 2004

„Ich habe noch nie so viele Stadtpolitiker gesehen, die hinter dem Regiogeld stehen und bereit sind, neue Wege zu gehen." Es sei etwas besonderes, dass PoIitiker so offen seien,. sagte Professor Dr. Margrit Kennedy am Donnerstagabend auf der Bürgerversammlung im

Bürgerhaus. Witzenhausens Stadtverordnetenvorsteher Joachim Tappe hatte eingeladen, um über das Thema ,,Chancen der heimischen Wirtschaftsförderung durch das Regiogeld Kirschblüte" zu sprechen.

 

 

Chiemsee-Agenda in Übersee: Schwerpunktthemen sind Energie, Verkehr und Wirtschaft

Traunsteiner Tagblatt - 23. Oktober 2004

Der Arbeitskreis Wirtschaft unterstütze die Regionalwährung »Chiemgauer«. Mit dieser Idee habe man den ersten Preis des bundesweiten Agenda 21 Wettbewerbs, der mit 5000 Euro dotiert war, gewonnen. Der Chiemgauer sei keine Konkurrenz zum Euro. Vielmehr solle er durch regionale Wirtschaftskreisläufe die heimische Wirtschaft stärken, erklärte sie. Es seien schon 20 000 Chiemgauer im Umlauf und über 150 Geschäfte in der Region nehmen das Regionalgeld an.

 

STAR – Verein für organisierte Nachbarschaftshilfe e.V.
Gemeindeanzeiger Ainring - 22. Oktober 2004
"Der Verein STAR mit Sitz in Ainring wurde am 11.11.02 gegründet und hat aktuell über 200 Mitglieder, davon ca. 1/3 regionale Unternehmer, Freiberufler und Vereine. Über die Plattform STAR können die Mitglieder in einem regionalen Kreislauf Waren und Dienstleistungen tauschen.

 

«Urstromtaler» soll zweite Währung neben Euro sein

mz-web - 22. Oktober 2004

Große Supermarktketten zum Beispiel könnten Brötchen von jenseits der Landesgrenzen einkaufen - dabei bleibe aber der kleine Bäcker um die Ecke auf der Strecke. Der Urstromtaler soll dafür sorgen, dass ausgegebenes Geld nicht aus dem Land abfließt. "Der Euro kommt an die Leine", sagt Jansky. 

nach oben

Der Kunde entscheidet

HNA - 20. Oktober 2004

Seit  zehn Tagen kursieren die Kirschblüten - eine regionale Ergänzungswährung. Der Handel sieht sie bisweilen skeptisch. Darüber sprachen wir mit Hubertus Erner, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Handel und Gewerbe.

 

Taler, Taler du musst wandern

Schriftenreihe für Friedensarbeit im Landkreis Bad Tölz -Wolfratshausen e.V. - 17. Oktober 2004

Eine Einführung in Regiogeld / PDF-Dokument (1,7 MB)

Regionale Gestaltungsmöglichkeiten

 

Kettenreaktion durch "Sterntaler"

südostbayerische-rundschau - 16. Oktober 2004

Deutschlandweit haben sich seit dem Jahr 2001 circa 25 regionale Geldinitiativen etabliert. Ebenso viele stehen in den Startlöchern. Mit dem "Chiemgauer" in Traunstein und dem Ainringer "Sterntaler" kann man Südostoberbayern fast schon als Regionalgeld-Hochburg betrachten. Hier erweisen sich Rupertiwinkel und Chiemgau schon beinahe als Trendsetter mit einer derzeit außergewöhnlich hohen Präsenz in allen Medien. Die Vermarktungsaktivitäten der Regionalwährungs-Initiatoren sind kaum zu übersehen.

 

Die regionale Karte

Frankfurter Rundschau - 15. Oktober 2004

Geld soll wieder stärker Tauschmittel werden – und weniger als Spekulationsobjekt durch das globale Finanzsystem vagabundieren. Es kann zum Konsum anreizen und dabei die Wirtschaftskraft vor Ort stärken – regionale Alternativwährungen, die regelmäßig an Wert verlieren, machen es möglich.

 

Urstromtaler als regionales Tauschmittel vorgesehen

mz-web - 12. Oktober 2004

Das Ziel von Frank Jansky und seinen Mitstreitern ist klar: "Wir müssen dem Geld die Funktion eines Tauschmittels zurückgeben", sagt der Rechtsanwalt aus Güsen, der mit Gleichgesinnten eine Regionalwährungsinitiative Sachsen-Anhalt gegründet hat. 

 

Neue Währung für Wildeck? 

Obersuhl - 12. Oktober 2004

In Bebra plant die Handels- und Gewerbevereinigung laut HNA den Biber-Taler. Damit soll die Wirtschaft in der Region gefördert werden. Auch in Wildeck könnte das Regiogeld bald gelten.


Wer beim Einkaufen mit dem Biber bezahlt, sorgt dafür, dass das Geld in der Region bleibt und die Wirtschaftskraft gefördert wird.

Ab November soll es die alternative Währung in Bebra geben. Auch in Rotenburg, Alheim und Wildeck könnte das Regiogeld eingeführt werden. Mehr dazu bei HNA.de.

Mehr über Regiogeld ist zu erfahren beim Regionetzwerk. Für ein anderes Geld setzt sich auch die INWO ein. Sie macht einen kleinen Systemfehler für große Probleme wie Massenarbeitslosigkeit, Sozialabbau und Umweltzerstörung verantwortlich.

 

 

Der "Chiemgauer" ist schon im Umlauf!

südostbayerische-rundschau - 12. Oktober 2004

Zwar liegt ihr Dorf im Rupertiwinkel, trotzdem wollten sich die Fridolfinger doch auch einmal über die neue Regionalwährung "Chiemgauer" informieren, die in Presse und Fernsehen seit geraumer Zeit auf große Aufmerksamkeit stößt. Aus diesem Grund luden der Pfarrgemeinderat, der Agenda-21-Arbeitskreis "Wirtschaft und Verkehr" und der Gewerbeverein Fridolfing zu einem Vortrag ins Pfarrheim.

nach oben

«Berliner» macht Euro Konkurrenz

www.20-cent - 04. Oktober 2004

In mehr als 30 Geschäften im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg soll in wenigen Tagen der Berliner als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Er kann gegen den Euro im Verhältnis 1 : 1 getauscht werden. Geplant ist die Ausgabe von orangefarbenen Einer-, blauen Fünfer- und grünen Zehner-Scheinen. Münzen gibt es nicht.

 

Am Sonntag war Start für eine neue Währung

Naumburger Tageblatt - 03. Oktober 2004

In Sachsen-Anhalt kann künftig bei ausgewählten Unternehmen und Dienstleistern neben dem Euro auch mit dem «Urstromtaler» bezahlt werden. Start für dieses Projekt war am Sonntag in Hohenseeden (Jerichower Land) beim Tag der Regionen. Etwa 30 Unternehmen und Privatpersonen hätten sich bereits am Sonntag dafür angemeldet, teilte Initiator Frank Jansky mit. Sie können dabei Euro in «Urstromtaler» wechseln oder selbst Leistungen anbieten und sich dafür in «Urstromtalern» bezahlen lassen, hieß es.

 

Umsatz für die Region

Handelsjournal - 03. Oktober 2004

Aus dem Europa der Regionen wird nach und nach eines der Regionalwährungen. Allein in Deutschland stehen 18 Euro-Ergänzungen in den Startlöchern. Das bekannteste und größte Projekt dieser Art ist der „Chiemgauer".

 

Taler, Taler du musst wandern

Wormser Zeitung - 01. Oktober 2004

Seit der Euro-Einführung gibt es immer mehr "Nebenwährungen" in Deutschland. Experten schätzen ihre Zahl inzwischen auf rund 50. Die Bundesbank beobachtet das muntere Treiben mit der Komplementärwährung gelassen.

 

Der Sterntaler … so bleibt die Kaufkraft in der Region

Watzmann-Journal - Oktober 2004

Begeistert ist Rudolf Röhrl, Geschäftsführer der WFG BGL von der Idee und Umsetzung des „Sterntalers“.

Regionale Kooperationen sind von Haus aus wichtige Förderinstrumente und so ist die Komplementärwährung ein gutes Mittel zur Kundenbindung und zum Halten von Kaufkraft in der Region. Hier wird die Dienstleistungskette vom Verbraucher über den Produzenten gewahrt.

Innovative und kreative Menschen, die Ideen haben zur Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft, gepaart mit Motivation und Engagement sind laut Röhrl äußerst wichtig für die Zukunft des Berchtesgadener Landes. So wünscht er dem Sterntaler und damit der Region, dass dieser verstärkt in vielen Gemeinden des Berchtesgadener Landes eingesetzt wird.

 

Pressemeldungen/News

  September 2004

 

"Regio ergänzt Euro" – 

Immer mehr Regionen führen eine eigene Währung ein

Goethe-Institut - 28. September 2004

Seit zwei Jahren können die Bremer in ihrer Stadt mit dem Roland auf Einkaufstour gehen. Im Chiemgau bezahlen die Bewohner seit anderthalb Jahren mit dem Chiemgauer, und rings um Heitersheim soll in ein paar Wochen der Sulzbachtaler kursieren. Deutschlandweit entstanden in der jüngeren Vergangenheit zwischen 40 und 50 Initiativen, deren Ziel es ist, eine regional gültige Währung einzuführen, die den Euro ergänzt. Dadurch soll örtliche Kaufkraft gebunden, regionale Wirtschaft gestärkt und Lebensqualität erhalten werden.

nach oben

Regio-Geld: Taler, Du musst wandern
news.de - 27. September 2004

Beim Öko-Markt auf dem Berliner Kollwitzplatz ist kein Euro zu sehen. Auch im Café um die Ecke und im Buchladen spielt unser Geld kaum eine Rolle mehr, erst recht nicht im Yoga- Studio. Im Bezirk Prenzlauer Berg zahlt der Kunde demnächst mit dem «Berliner» - wenn es nach Alexander Woitas geht.

 

Über Macht und Ohnmacht der Konsumenten

Chiemgau online - 27. September 2004

Podiumsdiskussion: Einkauf bei regionalen Herstellern als Antwort auf Globalisierung - "Bauern müssen mehr Geld für Produkte bekommen"

 

Einkauf bei regionalen Herstellern als Antwort auf die Globalisierung:

Traunsteiner Tagblatt - 27. September 2004

Oft ist zu hören, die Globalisierung sei ein Prozess, auf den Politik und Bürger keinen Einfluss hätten. Mit dieser Aussage will sich das neue Aktionsbündnis für verantwortbaren Konsum nicht abfinden und veranstaltete deshalb als erste öffentliche Aktion eine Podiumsdiskussion im Rathaus. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 19 Organisationen, die der Globalisierung und dem freien Welthandel kritisch gegenüberstehen. Für das Podium gewannen die Veranstalter Teilnehmer, die verschiedene gesellschaftliche und politische Interessen vertreten – ein lebhafter Diskussionsverlauf war somit garantiert

 

Einfach in Euro denken…

svz-online - 26. September 2004

Einige Regionen flüchteten vor dem neuen Geld: 50 so genannte Komplementärwährungen sind seit der Euro-Einführung in Umlauf gekommen oder in Vorbereitung, schätzt Klaus Starke, der die Initiativen unterstützt. In Bremen gehen schon seit drei Jahren "Roland"-Scheine über ausgewählte Ladentische. Dresdner tragen "Elbtaler" im Geldbeutel, Gießener den "Justus".

nach oben

 

Geld, das gegen den Strom fließt

Sonntagsblatt Bayern - 26. September 2004

Die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält, ist nicht nur eine fürs stille Kämmerlein, sondern auch eine des verantwortlichen Handelns in der Welt. Das Ökumenische Netz Bayern lud zu einer Tagung und zeigte bemerkenswerte Beispiele auf, global zu denken und lokal zu handeln.

 

Chiemgauer und Sterntaler - Regionale Währungen auf dem Vormarsch (PDF)

Bayerischer Rundfunk - 23. September 2004

Das ist also der "Chiemgauer", diese neue Währung. Er kann mit dem Euro gekauft

werden. Mit eingeladen habe ich Julia Kollmannsberger, sie ist Unternehmerin.

Eigentlich ist sie, wie ich erfahren habe, Kraftfahrzeuglackiererin, aber jetzt ist sie

Unternehmerin und Fachfrau für Schafzucht. Sie hat mit ihrem Mann zusammen

den "Regional-Markt" in Prien aufgebaut und eröffnet. Was haben Sie mit dem

"Chiemgauer" zu tun?

 

 

"Urstrom-Taler" als regionale Währung

Volksstimme - 23. September 2004

Wird in Sachsen-Anhalt bald mit Regionalgeld bezahlt? Die Initiatoren einer Tauschwährung im Jerichower Land gaben gestern den Start des "Urstrom-Talers" für den 1. Oktober bekannt - 15 Unternehmen wollen bislang mitmachen - Sie bieten Waren und Dienstleistungen an. Regionalgeld ersetzt nicht den Euro. Es soll als Zweitwährung regionale Wirtschaftskreisläufe unterstützen.

 

"Urstromtaler" erobert Sachsen-Anhalt

mdr - 22. September 2004

Der Rechtsanwalt erhofft sich vom "Urstromtaler" ein größeres Angebot von Produkten aus der Region. Bestehende Arbeitsplätze würden so gesichert. Dazu komme der Vorteil kürzerer Transportwege.

 

Urstromtaler - Sachsen-Anhalt bekommt Regionalwährung

news.yahoo - 22. September 2004

Sachsen-Anhalt bekommt im Oktober eine neue Regionalwährung. Der «Urstromtaler» solle die regionalen Wirtschaftskreisläufe stärken, sagte Mitinitiator Frank Jansky aus Güsen am Mittwoch in Magdeburg. Das Tauschmittel werde nur in Sachsen-Anhalt umlaufen. Zu erhalten sei es zum Beispiel in den Büros des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Land.

nach oben

 

Nicht alle Kirschblüten sind verblüht

HNA - 22. September 2004

Der Verein Kirschblüte Regional bringt in Zusammenarbeit mit der Stadt Witzenhausen die „Kirschblüte“ in Umlauf. Die Währung ergänzt den Euro und ist nur in unserer Region gültig. Sie dient dazu, unserer Stadt, ihren Bürgern, Gewerbetreibenden und Vereinen in wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Hinsicht mehr Gestaltungsspielraum zu geben, so die Mitteilung des Vereins.

 

Endlich wieder eigenes Saar-Geld!

Saar-Echo - 22. September 2004

Im benachbarten Rheinland Pfalz wird es der „Bimbes“ sein, der das Land von Kurt Beck sanieren soll, und auch in Bayern wird der „Edmund“ das beliebteste Zahlungsmittel noch vor dem Euro werden.
In vielen Regionen dagegen gibt es Auseinandersetzungen über den Namen der Regiowährung, besonders im Osten der Republik. Hier gibt es Befürworter einer einheitlichen Ostwährung, die sich für den „Ossi“ als Zahlungsmittel für die neuen Bundesländer stark machen.

 

Auf Einkaufstour mit dem «Roland» - Regionalwährung will Bauern und Händler vor Ort unterstützen

news.yahoo - 21. September 2004

Denn vor allem die Zinswirtschaft steht in der Kritik des Bremer Vereins. «Jeder zahlt 35 Prozent seines Gehaltes für Zinsen, auch wenn er selbst gar keine Kredite aufgenommen hat», betont Manfred Dzubiella, der sich mit seiner Amtshof-Buchhandlung in Ottersberg bei Bremen am «Roland»-System beteiligt. Denn für die Produktion einer Ware müssten Maschinen gekauft werden, für die Kredite benötigt würden. «Diese Kosten rechnen die Unternehmer in die Waren-Preise mit ein», sagt Dzubiella.

 

Einkaufen mit Justus und Roland

Deutsche Welle - 19. September 2004

Der Euro schlummert oft auf Konten - aber da kurbelt er kaum die Wirtschaft an. Deshalb haben sich Regionen eigenes Geld geschaffen, das man nicht sparen kann, sondern ausgeben muss. Und zwar nur bei heimischen Händlern.

nach oben

 

Regiogeld-Initiativen lassen Kassen klingen

ND - 17. September 2004

In den letzten Monaten erlebten Regionalgeldinitiativen, die bis dato ein eher verschwiegenes Dasein geführt haben, einen enormen Aufwärtstrend. In vielen Regionen Deutschlands haben sich Zweitwährungen etabliert, die zu mehr Arbeit und sozialem Wohlstand verhelfen sollen.

 

«Chiemgauer» sogar in Fernost bekannt

ovb-online - 14. September 2004

Die neue Regionalwährung stößt sogar in Fernost auf Interesse: Eine siebenköpfige Delegation aus Japan hat sich in Prien über den «Chiemgauer» informiert.

 

Alles ein Euro - NRWs Innenstädte im Ausverkauf

wdr5 - 12. September 2004

Sendemanuskript im PDF-Format.

Mit im Gespräch die Initiatoren des RegioGelde 'Justus': Stephan Schütze und Stefan Haarhoff.

 

„Rheingold“ startet am 1. Januar 2005 als regionale Zweitwährung

rp-online - 09 September 2004

In der ganzen Europäischen Union wird seit dem 1. Januar 2002 mit Euro gezahlt. In der ganzen? Nein! In einigen deutschen Städten und Kreisen werden seit einiger Zeit zusätzlich zum Euro auch regionale Währungen benutzt. Neben dem „Roland“ aus Bremen und den bayrischen „Chiemgauern“ und „Sterntalern“ wird es ab dem 1. Januar 2005 auch in Düsseldorf sogenanntes Regiogeld geben. Für einen Euro bekommen Düsseldorfer zwei „Rheingold“, mit denen bei teilnehmenden Geschäften und Dienstleistern gezahlt werden kann.

 

Regionalgeld - Fixe Idee oder echte Alternative zur Globalisierung?

plusminus - 07. September 2004

Die meisten Verbraucher haben sich mehr oder weniger mühsam an den Euro gewöhnt, da gibt es in manchen Regionen plötzlich eine ganz neue Währung: so genanntes Regionalgeld. Es ist nicht offiziell von der Bundesbank oder der EZB herausgegeben, sondern von den Bürgern selbst.

 

"Chiemgauer" auch in Grassau gültig

OVB-Online - 07. September 2004

Die alternative Währung «Chiemgauer», die unter anderem in Prien und Traunstein als Zahlungsmittel akzeptiert wird, soll auch im Achental Fuß fassen. Wie man an den «Chiemgauer» kommt und welche Vorteile er hat, wird am Donnerstag, 9. September, um 19.30 Uhr im Gasthof «Hansbäck» der Priener Initiator Christian Gelleri erklären.

 

Junge Union fordert „Schützen-Taler“ als kommunale Zweitwährung

www.ju-neuss - 03. September 2004

Die Junge Union (JU) fordert für Neuss eine kommunale Zweitwährung. Offensichtlich handelt es sich hierbei nicht um einen Scherz, wie JU-Vorsitzender Sven Schümann erläutert: “Viele andere Städte oder sogar Stadtteile von Großstädten in Deutschland haben bereits eine Zweitwährung eingeführt.“ Das Geld, das dort in der Regel von Gemeinnützigen Vereinen hergestellt wird, dient der Stärkung der heimischen Wirtschaft.

nach oben

 

Berliner sind endlich was wert

CONTRASTE - September 2004

Ab September soll es in Prenzlauer Berg eine neue

Waehrung geben: den "Berliner". Er soll die kleinen

Laeden vor Ort staerken, die das Geld akzeptieren. Das

Projekt wird aus Lottomitteln gefoerdert.

 

 

Pressemeldungen/News

  August 2004

 

"Haste mal 'nen Chiemgauer?"

stern - 29. August 2004

Sie heißen "Kann was", "Justus", "Roland" oder "Chiemgauer": In einigen Teilen Deutschlands kann man mittlerweile mit Regionalgeld bezahlen. Der örtlichen Wirtschaft hilft's.

 

Der Trend geht zur Zweitwährung

wams - 29. August 2004

Konkurrenz für den Euro: In Duisburg und Siegen wird die Einführung von Alternativgeld vorbereitet. Das soll die Regionen stärken

 

Diözese führt „Donautaler“ ein

pnp - 27. August 2004

„Der Donautaler wird der ostbayerischen Wirtschaft helfen, sich selbst zu helfen.“ Diakon Dieter Stucka und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Richard Wagner glauben fest an den Erfolg ihres Projekts.

 

«Haste mal 'nen Chiemgauer?»

news.yahoo - 27. August 2004

Etwa eine Hand voll Regionalwährungen gibt es derzeit in Deutschland. «Den Anfang hat im September 2002 der Bremer 'Roland' gemacht», erzählt Gelleri.

nach oben

Lokale Währungen gegen örtliche Wirtschaftsflaute

bbv-net - 26. August 2004

Ob "Justus", "Roland" oder "Chiemgauer", alle drei Währungen haben Gemeinsamkeiten: Sie lassen sich tatsächlich in Waren umsetzen und sollen überdies die örtliche Wirtschaft ankurbeln. Und das Wichtigste: Es könnte gar funktionieren.

 

Einkaufen mit Justus

Frankfurter Rundschau - 11. August 2004

Justus statt Euro: Mit einer eigenen regionalen Währung wollen rund 50 Gießener Geschäftsleute die lokale Wirtschaft ankurbeln. Auch im nordhessischen Witzenhausen soll im Oktober die Kirschblüte als Zahlungsmittel neben dem Euro Einzug halten.

 

„Kann Was“ soll Wirtschaft ankurbeln

Eckerfoerdern-Zeitung - 09. August 2004

Die Idee ist nicht ganz neu, und dennoch steckt sie in den Kinderschuhen: Seit Anfang des Jahres macht der Verein „Regionalgeld Schleswig-Holstein“ ernst und wirbt für die neue regionale Währung „Kann Was“.

 

In immer mehr Portemonnaies finden sich Rolands oder Hamburger Elbtaler

Die Welt - 07. August 2004

Der Euro bekommt Konkurrenz - Kommunen entwickeln ihre eigene Zweit-Währung - Anschub für die regionale Wirtschaft.

 

Das Geld der Anti-Globalisierer

Die Zeit - 05. August 2004

Gleiche Währung für alle? Von wegen. In rund 50 Regionen Deutschlands kann man mit lokalen Scheinen bezahlen. Mit diesem Alternativgeld kurbeln Unternehmer und Einwohner die heimische Wirtschaft an.

 

Pressemeldungen/News

  Juli 2004

 

Sterntaler gegen die Resignation

Publik-Forum - 23. Juli 2004
Beschäftigte verlieren ihre Arbeit, Regionen werden von der Globalisierung abgehängt. Mit Tauschringen und regionalem Geld schaffen die Leute ihre eigene Ökonomie.

nach oben

 

 

Das Geldwunder von Radibor

DIE ZEIT - 29. Juli 2004

Radibor ist eine klitzekleine Stadt in Sachsen, am Rande der Republik.

Sonja, die Tochter des Bürgermeisters, hat die rettende Idee: Geld mit Haltbarkeitsdatum.

(Siehe letzter Absatz: 6. Massnahme: Das Geldwunder von Radibor)

Bochum Total lockt Gäste mit eigener Währung
Westfälische Rundschau - 13. Juli 2004
Auch der Kult-Imbiss "Rösti" fungiert wieder als Show-Bude. Erstmals angeboten wird der "Bochum Totaler", eine Art Ersatzwährung.

Sterntaler-Regen über dem Landkreis

Berchtesgadener Anzeiger - 23. Juli 2004

Der Sterntaler-Regen über dem Landkreis setzte am 1. Juli dieses Jahres ein und hält bis heute an. Mit seiner Regionalwährung will der Ainringer Verein »Sterntaler- und Talente-Austausch-Ring« (STAR) das Geld in der Heimat halten und die Wirtschaft im Landkreis Berchtesgadener Land stärken.

 

SCHWABEN-TALER erfordert viel Überzeugungsarbeit

Schwäbische Zeitung - 18. Juli 2004

Den Geschäftsleuten blieben noch zu viele Fragen offen, etwa: Brauche

ich zwei Kassen? Ist die Zweitwährung fälschungssicher? 

 

Schwaben-Taler erfordert viel Überzeugungsarbeit

SZOnline - 17. Juli 2004

In einem Vortrag stellte Peter Baer vom Agenda-Arbeitskreis "Jugend und Soziales" die Idee einer Zweitwährung mit dem Namen Schwaben-Taler vor. Einige Einzelhändler zeigten sich in der Diskussion skeptisch gegenüber diesem Vorhaben.

 

 

CHIEMGAUER konkurriert mit dem Euro

Kölnische Rundschau - 17. Juli 2004

Der Name ist etwas sperrig, doch der Zweck ganz simpel: Immer mehr Regionen

führen so genannte „Komplementärwährungen“ parallel zum allgemein

gültigen Zahlungsmittel wie den Euro ein.

 

 

Schwaben-Taler im Geldbeutel

Schwäbische Zeitung - 15. Juli 2004

Herr Baer, warum brauchen wir mit dem Schwaben-Taler eine zweite Währung?

 

Drei Kirschblüten für zehn Brötchen

FAZ.NET - 11. Juli 2004
Gutscheine erobern die Republik. Von Bad Oldesloe bis zum Chiemgau kann man damit lokal bezahlen.


"Drei Kirschblüten, bitte." Das hört man im hessischen Witzenhausen immer öfter. Oder: "Das macht zwei Kann-Was." So schallt es beim Bäcker in Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein.

Mit Rudolf Steiner gegen den Teuro
taz - 08. Juli 2004
Eine Waldorfschule in Oberbayern gibt den "Chiemgauer" als örtliche Zweitwährung heraus. Das Projekt soll die lokale Wirtschaft stärken.

Pressemeldungen/News

  Juni 2004

nach oben

Chiemsee: Großer Erfolg für Regionalwährung

Chiemsee Online - 26. Juni 2004

Der "Chiemgauer": Abwasser- und Umweltverband Chiemsee gewann 5000--Preis des Landesamts für Umweltschutz

 

Rettungsanker Regiogeld

Maerkische Allgemeine - 22. Juni 2004

Für Werner Zimmermann ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Nach seiner Ansicht wird es in Deutschland wirtschaftlich noch viel schlimmer kommen. Deshalb üben der Drogist und seine Frau, eine promovierte Biologin und Ernährungswissenschaftlerin, schon einmal, wie es sich bescheiden leben lässt: weniger Wohnraum, kleinere Autos, weniger Konsum. Und Werner Zimmermann kauft beim Bauern um die Ecke. Er setzt der Globalisierung etwas entgegen - sein Motto lautet: zurück in die Region.

 

Sportverein tauscht jetzt "Chiemgauer"

OVB-Online - 18. Juni 2004

Der Turn- und Sportverein Rimsting ist dem Chiemgauer Gutschein-Netzwerk beigetreten. «Wir wollen mit dem "Chiemgauer" die Jugendarbeit in unserem Verein fördern», erklärt der Kassier des Vereins, Thomas Schuster.

 


Der Joachims-Taler rollt

Märkische Oderzeitung - 09. Juni 2004

Joachimsthal (MOZ) Der Euro bekommt Konkurrenz. Und die Sparkasse spielt mit. Nicht möglich? Doch!

 

Tschüss Euro, das Kiez-Geld ist da
Berliner Kurier - 07. Juni 2004
... Am Chiemsee, wo es bereits die regionale Währung "Chiemgauer" gibt, spürten die lokalen Händler einen deutlichen Aufschwung.

Klein Geld
Brand eins - Juni 2004/Heft 5

Geld macht erfinderisch. Vor allem, wenn es fehlt. Da kommt man auf die besten Ideen. Und erfindet neues Geld.

nach oben

Tausche "Berliner" gegen Euro
Berliner Zeitung - 05. Juni 2004
Die Bürger von Bremen, Bad Oldeslohe, Gießen sowie der bayerischen Orte Prien und Ainring können bereits mit "Roland", "Justus" oder dem "Chiemgauer" einkaufen gehen.

So schnell sprießen die Preussen nicht
sueddeutsche.de - 03. Juni 2004
Buchbesprechung: Dasselbe gilt für regionale Komplementärwährungen. Aber Reheis geht weiter. Er will ein Geld ohne Zinsen - ein Schwundgeld!

Mit Joachims-Taler statt Euro Brot kaufen
Märkische Oderzeitung - 02. Juni 2004
Ihr Geltungsbereich ist auf Joachimsthal und die Festwoche beschränkt. Die Einführung der regionalen Zweitwährung auf Probe ist eine Initiative der Kommunität Grimnitz.

Humonde 1/2004 - Juni 2004

Regionale Sparkasse plant regionales Geld

Erstmals beschäftigt sich ein deutsches Geldinstitut öffentlich mit dem Thema Regiogeld.

 

Humonde 1/2004 - Juni 2004

Globalisierung gestalten

Von der Notwendigkeit regionaler Selbstverwaltung

 

nach oben

 

Humonde 1/2004 - Juni 2004

Den Berlinern der Berliner

Berlin, siebenhundert Kilometer von Prien entfernt, viel mehr Einwohner, kein Kurort, keine Alpen, aber viele Seen und Sehenswürdigkeiten und allerhand Attraktionen. Im Herbst kommt eine weitere hinzu: der Berliner, eine Komplementärwährung für den Kiez, wie der Stadtteil Prenzlauer Berg auch heißt.

 

Humonde 1/2004 - Juni 2004

Den Chiemgauern der Chiemgauer

Seit einem Jahr gibt es dort eine weitere Attraktion: Den Chiemgauer, eine Komplementärwährung für den Chiemgau.

 

Bezahlen mit "Berlinern"

Pressemiteilung - 01. Juni 2004

Beim UMWELTFESTIVAL der GRÜNEN LIGA am 6. Juni 2004 Unter den Linden kann

erstmalig mit der Regionalwährung "Berliner" bezahlt werden.

Traunstein: Statt Euro Chiemgauer
Trostberger Tagblatt - 1. Juni 2004
Um den Chiemgauer in der Region Traunstein weiter zu verbreiten, richtet die Fa. Schürnbrand zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und dem Verein Chiemgauer regional nächsten Freitag am Bauernmarkt in Traunstein einen Informationsstand mit mobiler Ausgabestelle ein.

nach oben

Pressemeldungen/News

( Stand: Mai 2004 )

 

Der Leuchtturm vom Chiemsee

rm/Regionalmagazine - 28. Mai 2004

Die ungewöhnliche Erfolgsgeschichte einer regionalen Währung.

VON MARTIN KUGLER (Die Presse) 24.05.2004
Die Presse.com 24. Mai 2004
Auch in Europa blüht die Szene der Komplementärwährungen, erst kürzlich wurde eine Dachorganisation im deutschsprachigen Raum geschaffen.

Eine Idee sucht Begeisterte

Schwäbische Zeitung - 22. Mai 2004

Die Agenda-Arbeitsgruppe "Jugend und Soziales" möchte einen Schwaben-Taler als Regiowährung. Man darf gespannt sein, ob die Idee zünden wird.

 

Die Butterbrezel für 0,75 Schwaben-Taler

Schwäbische Zeitung - 22. Mai 2004

In Laupheim soll es nach dem Willen der Agenda-Arbeitsgruppe "Jugend und Soziales" schon bald zwei Währungen geben: Den Euro und den Schwaben-Taler. Sinn und Zweck dieser Zweitwährung: Die Laupheimer sollen regional einkaufen und die heimische Wirtschaft stärken.

Berliner" macht Euro Konkurrenz
Berliner Morgenpost - 16. Mai 2004
Bekanntes Vorbild der Aktion ist die bayerische Regionalwährung "Chiemgauer", die bereits seit zwei Jahren erfolgreich funktioniert.

Das kostet fünf Kirschblüten
Welt am Sonntag - 16. Mai 2004
Was für die Witzenhausener die Kirschblüte, ist für die Bremer der Roland, die Priener am Chiemsee der Chiemgauer und die Gießener der Justus.

Gutscheinsystem für den Landkreis
Tölzer Kurier - 14. Mai 2004
Das geplante Gutscheinsystem orientiert sich am Beispiel des "Chiemgauers": In Prien beteiligen sich über 100 Unternehmen an der Regionalwährung und akzeptieren die Gutscheine.

 

Regionales Geld für ein Europa der Regionen
Telepolis – 03. Mai 2004
Regionalwährungen könnten vor den negativen Globalisierungsfolgen schützen und die regionale Wirtschaft stärken.

 

Komplementäre Regionalwährungen - Das Geld der Zukunft?

Albmagazin - 01. Mai 2004

Deutschland im Mai 2004. In vielen Regionen ist zu beobachten, dass große Handels- und Dienstleistungsketten zunehmend die Existenz und Vielfalt von kleinen Einzelhändlern und Dienstleistern zerstören. Überregionale Massenprodukte erschweren durch Preisdruck regionalen Anbietern den Absatz. Komplementäre Tauschmittel oder „Regionalgelder“ erleben gleichzeitig einen Gründungsboom. Könnte auch im oberschwäbischen ein „Hohenzoller“ zu einer Belebung der Wirtschaft führen? - Ein Situationsbericht über die Regiogeldinitiativen in Deutschland.

 

nach oben

 

Pressemeldungen/News

( Stand: April 2004 )

 

Kurbelt Konsum an
Hessische Allgemeine - 29. April 2004
Regiogeld soll einen Beitrag für die Zukunft der Region leisten. Über ... werden. Damit kurbelt das Regiogeld den örtlichen Konsum an.
Sozialforum soll Impulse geben
Badische Zeitung - 20. Apr. 2004
Am Beispiel von regionalen Tauschringen, Umsonstläden und Regiogeld sollen Alternativen zum herrschenden Wirtschaftssystem vorgestellt werden.

nach oben

Konkurrenz für den Euro
Ebersberger Zeitung – 28. April 2004
Regionales Geld im Kommen. Im Bremen soll zum Beispiel "Roland" den Wirtschaftskreislauf ankurbeln. In Prien heißt die Zweitwährung "Chiemgauer". Und im Landkreis, zahlen wir auch bald mit "Eber"?  

"Dat macht dann 3 Kölsch"
taz - 26. April 2004
Die Idee einer imagepolierenden Regionalwährung kommt eigentlich aus dem Oberbayerischen: Auf Initiative einer Waldorfschule war dort der "Chiemgauer" ins Leben gerufen worden.

Güsener Anwalt greift Erfolge mit Ersatzwährungen "Roland"und "Chiemgauer"auf.
Volksstimme - 23. April 2004
In Bremen gibt es bereits den "Roland" und in Oberbayern den "Chiemgauer". An Ausgabestellen kann jeder Euro in "Chiemgauer" eins zu eins tauschen.

Neue Währung für Delitzsch

MDR – 21. April 2004

Die Sparkasse Delitzsch-Eilenburg plant die Einführung einer Regionalwährung. Sie soll das bestehende Geld ergänzen und damit die Wirtschaft in der Region stärken. Ein Vorbild, das Erfolg verspricht, gibt es in der Schweiz.

 

Koof im Kiez
Berliner Zeitung - 19. April 2004
Funktionieren soll das Ganze nach dem Vorbild der bayerischen Regionalwährung "Chiemgauer", die eine Gruppe Waldorfschülerinnen 2003 eingeführt hat.

Bio-Imbisse aus dem Solarkocher
BerliNews (Pressemitteilung) - 16. April 2004
Die erfolgreiche bayerische Regionalwährung "Chiemgauer" findet Nachahmer in Berlin. Ab September soll im Alt-Bezirk Prenzlauer Berg und darüber hinaus neben dem Euro auch mit dem "BERLINER" bezahlt werden können.

"Eine Währung ohne den Ballast der Zinsen"

taz - 16. April 2004

Interview mit M. Kennedy zum Thema RegioGeld.

nach oben

Berliner statt Euro
sueddeutsche.de - 14. April 2004
Die Berliner, Chiemgauer oder Rolands sind in Wahrheit Gutscheine, die nur durch Vereine ausgegeben werden können.

Initiative will mit Berlin-Währung örtliche Wirtschaft
Berliner Morgenpost - 14. April 2004
Nach dem Vorbild anderer Regionen in Deutschland können vom 1. September an Kunden in bestimmten Läden mit "Berlinern" zahlen.Vorbilder für das Berliner Projekt sind der "Chiemgauer" in Bayern oder der "Roland" in Bremen.

Berlin : Neue Regionalwährung in Prenzlauer Berg - Solarkocher ...
uniprotokolle - 14. April 2004
Die erfolgreiche bayerische Regionalwährung "Chiemgauer" findet Nachahmer in Berlin.

Initiative will eigene Hauptstadt-Währung
Die Welt (Abonnement) - 14. April 2004
Vorbilder für das Berliner Projekt sind der "Chiemgauer" in Bayern oder der "Roland" in Bremen.

"Berliner" sollen Aufschwung bringen
tagesschau.de - 13. Apr. 2004
"Die Initiative "Berliner Regional". Mit der Lokalwährung könnten Geschäftsinhaber Kunden an ihre Laden binden. 

Neue Währung für Berlin!
B.Z. - 13. April 2004
Vorbilder für das Projekt sind der "Chiemgauer" in Bayern oder der "Roland" in Bremen. Die weinroten, türkisblauen und orangeroten Einer-, Fünfer-, und 20-,ziger Scheine.

Chiemgauer in Berlin – Lösung der Bankenkrise in Sicht?

(PDF-Dokument, Seite 8-9)

Die Stütze - 05. April 2004

Auch in Berlin fragt man sich, was da im Chiemgau geschieht: Dort gibt es „Selbstgemachtes" aus der Region, nämlich die Regionalwährung Chiemgauer. Und ähnliche Initiativen gibt es in und um Berlin herum auch schon. Vielleicht könnten sie sogar solch harte, verkrustete Probleme wie die Bankenkrise „aufweichen" – in Berlin und anderswo!

 

Das geht: Macht zwei Chiemgauer, bitte!
brandeins - 02/2004

Schule fürs Leben: Ein Lehrer bringt mit seinen Schülern eine neue Währung in Umlauf - den "Chiemgauer".

 

 

Modell Roland

Der Spiegel - April 2004

Die Initiatoren hatten die Idee, durch eine Art Zweitwährung einen regionalen Wirtschaftskreislauf zu schaffen - Bremer kaufen bei Bremern, beziehen ihre Bücher oder T_Shirts im lokalen Fachhandel statt im Internet, stemmen sich auf lokaler Ebene gegen die allumfassende Globalisierung des Warenverkehrs.

Pressemeldungen/News

( Stand: März 2004 )

Die Gleichheit vor dem Geld

die Drei - März 2004

Gespräch mit Christian Gelleri, dem ›Erfinder‹ des Chiemgauers

 

nach oben

 

Pressemeldungen/News

( Stand: Januar 2004 )

 

"Kann Was" oder das Geld als reines Tauschmittel

Kieler Nachrichten - 21. Januar 2004

Auf seinen "Kann Was" gibt es keine Zinsen. Wer dieses Geld spart, macht keine Gewinne, ganz im Gegenteil: Je länger man einen Schein behält, desto weniger wird er wert. Beispiel: Einen 20 Kann-Was-Schein bekommt man für 20 Euro. Damit man ihn benutzen kann, muss zusätzlich noch eine Gebrauchsgebühr von 12 Prozent (2,40 Euro) gezahlt werden, die Monat für Monat verfällt. Im Januar kann man also für einen Gegenwert von 22,40 Euro Waren und Dienstleistungen kaufen. Im Februar für 22,2o Euro und im Dezember nur noch für 20,20 Euro. Zum Jahreswechsel hat der Schein dann einen Gegenwert von 20 Euro. Damit er im folgenden Jahr weiter benutzt werden kann, werden wieder 12 Prozent Gebrauchsgebühr fällig. "So ist sichergestellt, dass das Geld schnell wieder ausgegeben wird." erklärt Scheppke die Idee der Umlaufsicherung, die den Umsatz in der Region ankurbeln soll.

 

Euro ist "out", Chiemgauer ist "in"

BR-Online.de - 16. Januar 2004

In der Waldorfschule in Prien werden eifrig Geldscheine gedruckt. Allerdings keine Euros, sonst kämen die Schüler ganz schnell hinter Gittern, sondern so genannte "Chiemgauer". Das sind Gutscheine, die bares Geld wert sind.

 

Regio ergänzet Euro - Ein neuer Weg zu nachhaltigem Wohlstand (25 Seiten PDF-Format)

Zukünfte - 01. Januar 2004

Wir leben in einer schwierigen Zeit: Auf der einen Seite Millionen

Arbeitslose, auf der anderen Seite Millionen Aufgaben, die darauf

warten, angepackt zu werden. Was fehlt, um beides

zusammenzubringen, ist das Geld. In Deutschland gibt es

Tausende von Menschen, die kreative Ideen haben, wie unsere

Umweltprobleme gelöst und unsere sozialen Einrichtungen

verbessert werden könnten. Was fehlt ist das Geld.

Technisch gesehen wären wir heute in der Lage, uns einen

Menschheitstraum zu erfüllen, jedem Menschen auf dieser Welt

alles was er/sie zum Leben braucht zur Verfügung zu stellen und

die unangenehmsten Arbeiten von Maschinen erledigen zu lassen.

Was fehlt ist das Geld.

Doch was ist Geld anderes als eine Vereinbarung unter Menschen

ein bestimmtes Medium, sei es Papierscheine, Münzen, in

manchen Teilen der Welt Muscheln, im Krieg Zigaretten, als

Tauschmittel zu akzeptieren und zu verwenden? Haben wir uns

womöglich mit unserem eingefahrenen Geldverständnis in ein

Denkgefängnis verirrt?

Sieht man etwas genauer hin, so fehlt uns ja auch gar nicht am

Geld. Geld gibt es tatsächlich in Hülle und Fülle, woran es

tatsächlich mangelt, ist eine gerechte Verteilung des Geldes, und

damit eine gerechte Verteilung des Zugangs zu den Ressourcen

dieser Welt.

 

 

nach oben